Hamburg-Blankenese · Seit 1956
Pikartenkamp
Wo man abends die Amseln hört und morgens den Nachbarn grüßt.
Eine Sackgasse in Hamburg-Blankenese. 35 Reihenhäuser, alte Bäume, spielende Kinder auf dem Kopfsteinpflaster. Der Pikartenkamp ist kein Durchgangsort — wer hier ankommt, ist angekommen.
· Hallo ·
Die Seite für & von den Anwohnern.
Diese Seite machen wir — die Nachbarn des Pikartenkamps — für unsere Straße. Hier sammeln wir, was aktuell ansteht, erzählen ein bisschen Geschichte, und laden Menschen aus der Umgebung zu Dingen ein, die wir zusammen auf die Beine stellen.
Das allererste davon ist unser Straßenflohmarkt im Spätsommer 2026.
Aktuell · Vorankündigung 2026
Unser erster Straßenflohmarkt.
Ein Sonntag im Spätsommer. Vorgärten werden zu Verkaufsflächen, Einfahrten zu Stöberwelten. Dazu Kaffee aus der Thermoskanne und selbstgebackener Kuchen auf Spendenbasis — und eine ganze Straße, die zusammen anpackt.
Zum Flohmarkt →
Spätsommer 2026
· Seit 1956 ·
Parkähnlicher Charakter.
Am 20. Oktober 1955 war der erste Spatenstich. Auf dem ehemaligen Neuerburgschen Grundstück entstanden 35 Reihenhäuser, eingeteilt in neun Gruppen, nach den Plänen des Architekten Hans-Werner Hinz. Eine Allee von der Pikartenstraße aus erschloss das Gelände — die Straße selbst bekam erst mit dem Bau ihren heutigen Namen: Pikartenkamp.
In der Original-Baubeschreibung liest man vom „parkähnlichen Charakter" der Anlage, von offenen Gärten ohne Zäune zwischen den Parzellen, von einem Gemeinschaftsgärtner mit dreirädrigem Pritschenwagen, der regelmäßig Rasen und Sträucher schnitt. Vieles davon ist längst Geschichte — der Zusammenhalt ist geblieben.
Zum 50. Jubiläum 2006 haben unsere Vorgänger eine kleine Zeitung gemacht, den Pikartenkamper. Ein paar Zitate daraus begleiten uns auf dieser Seite — und irgendwann wollen wir hier auch eine eigene kleine Chronik aufbauen.
Der Pikartenkamp war eine Straße für Kinder. Hier lernten wir Fahrradfahren, Rollschuhlaufen, spielten Ball und Verstecken. — Winfried Sdun, Pikartenkamper 2006