Hamburg-Blankenese · Seit 1956

Pikartenkamp

Wo man abends die Amseln hört und morgens den Nachbarn grüßt.

Eine Sackgasse in Hamburg-Blankenese. 35 Reihenhäuser, alte Bäume, spielende Kinder auf dem Kopfsteinpflaster. Der Pikartenkamp ist kein Durchgangsort — wer hier ankommt, ist angekommen.

Blick in den Pikartenkamp im Frühling: eine große blühende Trauerweide überragt die Reihenhäuser, blühender Amelanchier im Hintergrund
Ein Abend im April am Pikartenkamp.

· Hallo ·

Die Seite für & von den Anwohnern.

Diese Seite machen wir — die Nachbarn des Pikartenkamps — für unsere Straße. Hier sammeln wir, was aktuell ansteht, erzählen ein bisschen Geschichte, und laden Menschen aus der Umgebung zu Dingen ein, die wir zusammen auf die Beine stellen.

Das allererste davon ist unser Straßenflohmarkt im Spätsommer 2026.

Aktuell · Vorankündigung 2026

Unser erster Straßenflohmarkt.

Ein Sonntag im Spätsommer. Vorgärten werden zu Verkaufsflächen, Einfahrten zu Stöberwelten. Dazu Kaffee aus der Thermoskanne und selbstgebackener Kuchen auf Spendenbasis — und eine ganze Straße, die zusammen anpackt.

Zum Flohmarkt →
Pinke Kirschblüten mit einem Reihenhaus im Hintergrund Spätsommer 2026

· Unsere Nachbarschaft ·

Zwischen Hirschpark und Elbchaussee.

Der Pikartenkamp liegt dort, wo Blankenese und Nienstedten ineinander übergehen — an der Elbchaussee, mit allem, was man braucht, in wenigen Minuten erreichbar. Und trotzdem ist es still hier. Kein Durchgangsverkehr, keine Eile. Die Straße gehört den Kindern, den Fahrrädern und den Gesprächen über den Gartenzaun.

Wir leben in einem Wasserschutzgebiet, und das merkt man: an den Rotkehlchen, die morgens in den Hecken singen, an den alten Eichen, die hier seit Generationen stehen, an der Luft, die anders riecht als zwei Straßen weiter.

Nachbarinnen und Nachbarn des Pikartenkamps beim Sommerfest 2024, alle in Weiß gekleidet, an langen Tafeln auf der Wiese
Sommerfest · alle Jahre wieder in Weiß.

Heute wohnen hier junge Familien neben Paaren, die schon ihre Enkel über das Pflaster radeln sehen. Eine breite Mischung an Generationen — und genau das macht unsere Straße aus.

· Seit 1956 ·

Parkähnlicher Charakter.

Am 20. Oktober 1955 war der erste Spatenstich. Auf dem ehemaligen Neuerburgschen Grundstück entstanden 35 Reihenhäuser, eingeteilt in neun Gruppen, nach den Plänen des Architekten Hans-Werner Hinz. Eine Allee von der Pikartenstraße aus erschloss das Gelände — die Straße selbst bekam erst mit dem Bau ihren heutigen Namen: Pikartenkamp.

In der Original-Baubeschreibung liest man vom „parkähnlichen Charakter" der Anlage, von offenen Gärten ohne Zäune zwischen den Parzellen, von einem Gemeinschaftsgärtner mit dreirädrigem Pritschenwagen, der regelmäßig Rasen und Sträucher schnitt. Vieles davon ist längst Geschichte — der Zusammenhalt ist geblieben.

Zum 50. Jubiläum 2006 haben unsere Vorgänger eine kleine Zeitung gemacht, den Pikartenkamper. Ein paar Zitate daraus begleiten uns auf dieser Seite — und irgendwann wollen wir hier auch eine eigene kleine Chronik aufbauen.

Titelseite der Jubiläumszeitung Pikartenkamper von 2006 zum 50. Jahrestag der Siedlung
Der Pikartenkamper, Sonderausgabe 2006.
Mit bunter Kreide hat jemand KINDER auf das Pflaster des Pikartenkamps geschrieben, daneben kleine Straßenkreide-Zeichnungen
Spuren vom Vortag.
Der Pikartenkamp war eine Straße für Kinder. Hier lernten wir Fahrradfahren, Rollschuhlaufen, spielten Ball und Verstecken. — Winfried Sdun, Pikartenkamper 2006
Moos- und flechtenbewachsene Gartenmauer mit alter Hausnummer 67/88 am Pikartenkamp
Eine alte Hausnummer, langsam überwachsen.
Heruntergefallene Kirschblütenblätter auf dem Kopfsteinpflaster und Bordstein des Pikartenkamps
Kirschblüten auf dem Pflaster, Anfang Mai.